Geizhals: Report to Reward
Gewinner 2. Platz
Einreicher
Mediaplus Austria
Kunde/Auftraggeber
Geizhals
Agentur
Mediaplus Austria
Kurzzusammenfassung des Projektes
Report to Reward macht Social Media zum Einsatzgebiet der Geizhals Mic Police: Über ein Bot-System melden Gamer:innen Teammates mit schlechter Mikrofonqualität direkt beim Spielen auf Discord oder live in Creator-Streams auf Twitch und YouTube.
Beschreibung des Kampagnenziels
Geizhals will seine Relevanz in der Gaming-Community stärken, indem die Kampagne eines der nervigsten Probleme von Gamer:innen löst: Teammates mit schlechten Mikrofonen. Ziel ist es, genau diese Spieler:innen aufzuspüren und ihnen neue Headsets zu schenken. Dafür soll die Idee nicht rund um Social Media beworben werden, sondern direkt in den Plattformen funktionieren, auf denen Gamer:innen gemeinsam spielen, Livestreams verfolgen und sich über schlechte Audioqualität austauschen.
Beschreibung der aus dem Kampagnenziel abgeleiteten Idee
Normalerweise bedeutet Reporten im Gaming: Jemand stört und soll aus dem Spiel entfernt werden. Report to Reward dreht diese Logik um. Gamer:innen melden nicht, um zu bestrafen, sondern um ein Problem zu lösen. Mit der Geizhals Mic Police entsteht ein Multi-Channel-Bot-System, das an die Nutzung von Discord, Twitch und YouTube angepasst ist. Auf Discord melden Gamer:innen schlechte Mikrofone beim Spielen. Auf Twitch und YouTube reporten Zuschauer:innen live die Teammates der Streamer:innen, wenn deren Mikrofon den Stream stört. Die am häufigsten Gemeldeten bekommen neue Headsets von Geizhals.
Beschreibung der Ideenumsetzung
Die Creators Christensen und Lunarie stellen die Mic Police in Shortform-Videos vor und melden erste Teammates. Danach bringen sie den Bot in ihre Discord-Communities und Livestreams. Dann übernimmt die Community: Auf Discord holen Server-Owner oder User die Mic Police in eigene Server und reporten schlechte Mikrofone direkt beim Spielen. Auf Twitch und YouTube ist der Bot in die Live-Chats integriert: Zuschauer:innen melden die Teammates der Streamer:innen genau dann, wenn deren Audio das Gameplay stört. Alle Reports fließen in eine zentrale Datenbank und werden gewichtet ausgewertet. Creator-Content erklärt die Mechanik, Paid Social skaliert sie und die Community trägt sie in weitere Discord-Server. Den Abschluss bildet ein live gestreamtes Among-Us-Finale mit Creators und Community.
Was macht dieses Projekt preiswürdig?
Social Media ist hier nicht Ausspielkanal, sondern Funktionsraum der Idee. Jede Plattform übernimmt eine Rolle, die ihrer Nutzung entspricht: Auf Discord wird die Mic Police zum Community-Tool, das Gamer:innen freiwillig in eigene Server holen und direkt beim Spielen verwenden. Auf Twitch und YouTube wird dieselbe Mechanik zur Live-Interaktion, wenn Zuschauer:innen die Teammates der Streamer:innen im Chat reporten. Shortform-Videos der Creators erklären und starten die Bewegung, Paid Social skaliert sie. Die Idee folgt damit keinen kopierten Standardformaten, sondern den unterschiedlichen Plattformlogiken und Community-Dynamiken. Selbst die Tonalität kommt aus der Gaming-Kultur: Ein gemeinsamer Frust wird zum Running Gag und schließlich zur gemeinsamen Lösung. So drängt sich Geizhals nicht mit Werbung in Social Spaces, sondern baut ein nützliches System, das die Community selbst installiert, verwendet und in ihre privaten Server weiterträgt.
Kampagnen URLs
Erfolgsnachweis
Die Kampagne zeigt, dass plattformgerechtes Social Media mehr erzeugt als passive Reichweite. Gamer:innen nutzen die Mic Police beim Spielen auf Discord und beteiligen sich live in Creator-Streams auf Twitch und YouTube. Sie geben über 4.400 Reports ab, machen 189 Audio-Offender sichtbar und tragen den Bot freiwillig in eigene Discord-Server. Trotz View-Optimierung liegt die CTR mit 4,91% deutlich über dem Benchmark von 0,17% und der CPC mit 0,15 € klar unter dem Benchmark von 1,01 €. Gleichzeitig steigen die Page Views in der PC-Audio-Kategorie um 18% und die Sales um 11%. Damit übersetzt sich native Social-Nutzung in Community-Beteiligung und Business Impact.
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