MAK aus allem deine Jahreskarte

MAK aus allem deine Jahreskarte

Shortlist
Einreicher DMB.
Kunde/Auftraggeber MAK
Agentur Media1 & Digitalbackup MW & MG Sounds & Rausgebrannt
Kurzzusammenfassung des Projektes Das MAK aktivierte Menschen zum Handeln: Wer den Radiospot aufnahm, erzeugte eine scanbare Jahreskarte. Und beim Live-Event ließen Besucher:innen eigene Objekte per Gravur zu echten Jahreskarten machen.
Beschreibung des Kampagnenziels Seit der Einführung der Bundesmuseenkarte brachen die Verkaufszahlen der MAK-Jahreskarte ein – sie war plötzlich nicht mehr die naheliegendste Wahl. Ziel war es, die Jahreskarte wieder relevant zu machen und die Verkäufe zu steigern, ohne in einen aussichtslosen Preis- und Leistungswettbewerb mit der Bundesmuseenkarte zu treten, die per Definition „mehr“ bietet.
Beschreibung der aus dem Kampagnenziel abgeleiteten Idee Das MAK versteht sich als Haus, in dem alles angewandte Kunst ist. Daraus wurde die Leitidee: Wenn alles angewandte Kunst ist, kann auch alles eine MAK-Jahreskarte sein. Für Activation hieß das: Menschen sollten nicht nur überzeugt, sondern zum Handeln gebracht werden. Jede:r sollte die eigene Jahreskarte selbst auslösen können – per Radioaufnahme oder Gravur des eigenen Gegenstands.
Beschreibung der Ideenumsetzung Der Radiospot enthielt eine klare Handlungsaufforderung: aufnehmen. Wer das tat, erzeugte eine Soundwave, die als scanbarer Barcode und damit als gratis Jahreskarte funktionierte – eine Aktivierung, die den Kauf direkt ersetzte. Beim Live-Event brachten Besucher:innen eigene Objekte mit und ließen sie per Lasergravur in persönliche Jahreskarten verwandeln. Aus Interesse wurde so unmittelbar Handlung: Menschen taten aktiv etwas und hielten am Ende eine echte Jahreskarte in Händen. Genau diese niedrigschwellige, belohnende Aktivierung trieb die Nachfrage.
Was macht dieses Projekt preiswürdig? Die Kampagne verwandelte Aufmerksamkeit direkt in Handlung. Statt nur zum Kauf aufzurufen, gab sie Menschen konkrete, belohnende Aufgaben: den Radiospot aufnehmen und so eine scanbare Jahreskarte erzeugen, oder beim Live-Event ein eigenes Objekt gravieren lassen. Jede Aktivierung war zugleich der Beweis der Idee – wirklich alles kann eine Jahreskarte sein – und ein greifbares Ergebnis in der Hand der Nutzer:innen. Diese direkte Kopplung von Handlung und Belohnung senkte die Hürde und trieb die Nachfrage spürbar. Das Ergebnis: +360 % mehr verkaufte Jahreskarten im Vergleichszeitraum.
Kampagnen URLs
Erfolgsnachweis Die Aktivierungsmechaniken zahlten unmittelbar auf das Geschäftsziel ein: +360 % mehr verkaufte Jahreskarten im Vergleichszeitraum. Weil Menschen ihre Jahreskarte durch eigenes Handeln – Radioaufnahme oder Gravur – selbst auslösen konnten, entstand eine niedrigschwellige, belohnende Beteiligung, die Interesse direkt in Nachfrage übersetzte und bisherige Kampagnen deutlich übertraf.

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